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| Erholung des Lack- und Farbenmarktes in Deutschland 2011 |
| Die deutsche Lack- und Druckfarbenindustrie hat bis zum Herbst 2011 deutliche Zuwächse bei der Produktion und dem Absatz von Lacken, Farben und Druckfarben in Deutschland erreichen können. Für das erste Halbjahr konnte der Verband der deutschen Lack- und Druckfarbenindustrie e.V. (VdL) konkrete Produktionszuwächse von 5,4 Prozent melden. Die entsprechenden Umsätze der Inlandsproduktion stiegen um 11,4 Prozent. Im dritten Quartal flachte das Produktionswachstum zwar etwas ab, die Hersteller zeigten sich nach Angaben des Verbandes aber immer noch weitgehend zufrieden.
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| VdL-Richtlinie zum Umgang mit Kontrollflächen |
| Kontrollflächen werden im Stahlbau als zusätzliche Bauüberwachungsmaßnahme bei der Beschichtung eingesetzt. Eine Kontrollfläche ist ein repräsentativer, genau definierter Bereich des Bauteiles, der mit dem ausgeschriebenen Korrosionsschutzsystem beschichtet wird. Die Arbeiten erfolgen unter Aufsicht von Qualitätsbeauftragten innerhalb des laufenden Beschichtungsprozesses.
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| Dunkle Wolken am Horizont |
| Bei den europäischen Druckfarbenherstellern läuten die Alarmglocken: Die Ressourcen werden zunehmend knapper und damit eskalieren die Kosten auf neue Rekordhöhen. Die Hersteller von Druckfarben sind über den dramatischen Anstieg der Rohstoffpreise und über die sehr langen Lieferzeiten außerordentlich besorgt. Die Hauptgründe hierfür sind die weltweit gestiegene Nachfrage und deutlich reduzierte Produktionskapazitäten.
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| Lack- und Druckfarbenkonjunktur |
| Aufschwung unter Kostendruck |
Die erfreuliche Erholung der Konjunktur und die dramatische Lage auf den Rohstoffmärkten waren die beherrschenden Themen bei der Mitgliederversammlung des Verbandes der deutschen Lack- und Druckfarbenindustrie e. V. (VdL) am 24. und 25. Mai 2011 in Düsseldorf. „Die Lack- und Druckfarbenindustrie hat die Krise gut gemeistert“, äußerte bei der Versammlung der Präsident des VdL, Peter Becker. „Aber im Aufschwung haben wir nun ein enormes Kostenproblem.“ Becker spielte damit auf die in den vergangenen Monaten drastisch gestiegenen Rohstoffkosten der Lack- und Druckfarbenindustrie an. Monatliche Preiserhöhungen durch die Rohstofflieferanten, Lieferverzögerungen und Mengenbeschränkungen der gelieferten Ware beeinträchtigten die positive Grundstimmung in der Branche.
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| Ungebremster Kostenauftrieb |
| Die Hersteller von Pulverlacken in Deutschland müssen gegenwärtig enorme Rohstoffkostensteigerungen bewältigen. Seit Sommer 2010 sind allein die Einkaufspreise für das Weißpigment Titandioxid von 1500 bis 1600 Euro pro Tonne auf zuletzt mehr als 2600 Euro pro Tonne gestiegen. Die Rohstoffersteller haben weitere massive Verteuerungen angekündigt, so dass eine Preisverdoppelung bei diesem Schlüsselrohstoff im Frühherbst erreicht sein könnte. Sehr problematisch sind auch die Lieferverzögerungen und Mengenbeschränkungen bei diesem Weißpigment. Da umweltschonende Pulverlacke in der industriellen Lackierung häufig für helle bzw. weiße Farbtöne zum Einsatz kommen, ist Titandioxid in gleichbleibender Qualität ein unverzichtbarer Rohstoff, der in Pulverlackrezepturen mit bis zu 35 Prozent eingesetzt wird.
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| Für die Lack- und Farbenindustrie wird es brenzlig |
| Die Farben- und Lackhersteller werden durch die aktuelle Lage auf den Rohstoffmärkten extrem belastet. Die Fertigung von Beschichtungsmaterialien wird mit Lieferengpässen oder Kontingentierungen von Rohstoffen konfrontiert, was zu Lieferverzögerungen an Handel und Handwerk führen kann. Die Herstellung von Lacken und Farben leidet zudem unter der Preispolitik der Rohstofflieferanten, die teilweise im Vierteljahrestakt Preiserhöhungs-Mitteilungen verschicken. Da in der Lack- und Farbenbranche die Einstandskosten für Rohstoffe im Durchschnitt 50 Prozent der Herstellungskosten ausmachen, ist kaum noch eine zukunftssichere Kalkulation möglich.
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| Lack- und Farbenmarkt in Deutschland wird 2011 weiter wachsen |
| Die Erholung des Lack- und Farbenmarktes in Deutschland geht 2011 weiter: Der Verband der deutschen Lack- und Druckfarbenindustrie e. V. (VdL) erwartet für die Branche ein Mengenwachstum von 2,5 Prozent und Umsatzzuwächse von fünf Prozent. Bis zum Jahresende 2011 werden dann voraussichtlich knapp 1,9 Millionen Tonnen Lacke und Druckfarben im Wert von fünf Milliarden Euro im Inland verkauft werden, prognostiziert der Industrieverband in Frankfurt.
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| Rohstoffsituation bereitet große Sorgen |
Die Rohstoffsituation für die Herstellung von Lacken und Farben in Deutschland hat sich im Verlauf des Jahres 2010 dramatisch verschärft. Eine Mitgliederumfrage des Verbandes der deutschen Lack- und Druckfarbenindustrie e. V. (VdL) zur Rohstoffpreisentwicklung und der Vorsorgungslage belegt die äußerst angespannte Lage bei den Firmen. Die durchschnittlichen Preisveränderungen im abgelaufenen Jahr 2010 reichen bei den Bindemitteln von zehn Prozent für Styrol über 13 Prozent bei den für die Wasserlackherstellung wichtigen Acrylaten bis zu 32 Prozent bei Epoxidharzen. Teilweise wurden sogar Kostenerhöhungen von bis zu 85 Prozent bei Epoxiden beobachtet. Organische Lösemittel wurden im Schnitt um 17 Prozent teurer, Spitzenreiter waren hier Butylacetat mit 25 Prozent sowie Xylol und andere aromatische Lösemittel mit 24 Prozent. Beim besonders wichtigen Weißpigment Titandioxid konnten die Rohstofflieferanten im Jahr 2010 Preiserhöhungen von durchschnittlich 27 Prozent durchsetzen. Auch hier war die Spannbreite der Kostensteigerungen sehr groß und reicht bis zu 75 Prozent für einzelne Zubereitungshersteller. Die Rohstoffkosten sind für die Hersteller von Lacken und Druckfarben der wesentliche Kostenfaktor in der Produktion. Im Schnitt 50 Prozent der Gesamtkosten des fertigen Beschichtungsmittels entfallen auf die Rohstoffe.
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| Rohstoffpreise und Lieferzeiten steigen dramatisch |
| Spitzenreiter ist Kolophonium mit einem Preisanstieg von 400 Prozent in nur 18 Monaten. Aber andere Rohstoffe für die Herstellung von Druckfarben folgen auf den Plätzen. Speziell Harze aber auch Pigmente verursachen in der Lieferkette für Druckfarben enorme Probleme. Dies ist eine Folge der stark gestiegenen Lieferzeiten und der hohen Preise, erklärte der Europäische Druckfarbenverband EuPIA vergangene Woche in Brüssel. Dies bedeutet, dass als Folge dieser Markt- und Lieferentwicklungen die Rohstoffkosten der Druckfarbenhersteller ohne jegliche Ausnahme unter einem starken Aufwärtstrend leiden. Am deutlichsten sind die Kostensteigerungen bei den Harzen, wo sie zwischen 10 und 400 Prozent betragen, gefolgt von Pigmenten mit Zuwächsen von 10 bis 40 Prozent.
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| Leitfaden zum Umgang mit Nanoobjekten am Arbeitsplatz |
| Die deutsche Lack- und Druckfarbenindustrie ist der Initiative Responsible Care (Verantwortliches Handeln) und den Prinzipien des Nanodialogs der Bundesregierung verpflichtet. Um die Mitgliedsunternehmen im Umgang mit Nanoobjekten am Arbeitsplatz zu unterstützen, hat der Verband der deutschen Lack- und Druckfarbenindustrie e.V. in seiner Projektgruppe Nanotechnologie einen Leitfaden zum Umgang mit Nanoobjekten am Arbeitsplatz erarbeitet und in den Nanodialog der Bundesrepublik eingebracht. Dieser Leitfaden steht in deutscher und in englischer Sprache als Download zur Verfügung.
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| Überzogen und fehlerhaft: BUND-Darstellung zu Nano-Silber |
| Die BUND-Schrift zu Nano-Silber basiert auf vagen Vermutungen, überdramatisiert vermeintliche Gefahren und schürt ungerechtfertigte Ängste. In der Schrift geht der BUND auch auf Lacke und Farben ein, die nanopartikuläres Silber enthalten, um Bakterien und andere Keime, die sich auf Oberflächen ansiedeln können, zu bekämpfen. Solche Beschichtungen haben Bedeutung für den Einsatz in Krankenhäusern, Altenheimen und Arztpraxen, in denen Wandflächen mit diesen neuartigen Produkten angestrichen werden. Bekanntlich sterben in Krankenhäusern mehr Menschen an postoperativen Infektionen als an den Folgen der Operation selbst. Derartige neue Beschichtungsstoffe nutzen die Nanotechnologie anstelle herkömmlicher biozider Wirkstoffe, um die Hygiene in den entsprechenden Einrichtungen sicherzustellen.
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